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Der Bell

  Mündlich aus Ögeln

In Ögeln gibt es südlich vom Dorfe dicht an der Werder einen nur 18 m breiten, aber 100 m langen Ackerstreifen, der Bellgarten heißt und welcher dem Anschein nach früher vollständig von einem Graben eingeschlossen gewesen ist.

Hier hat zu Heidenzeiten ein Bild vom Götzen Bell gestanden.

Quelle: Niederlausitzer Volkssagen vornehmlich aus dem Stadt- und Landkreis Guben, gesammelt und zusammengestellt von Karl Gander, Berlin, Deutsche Schriftsteller-Genossenschaft, 1894