<<< zurück | Sammlung bergmännischer Sagen | weiter >>>
Im Jahre 1849 hat der Bergmönch sich zuletzt sehen lassen. Damals sollte die Grube Andreaskreuz eingestellt oder doch schwächer betrieben werden. Da zeigte sich der Bergmönch im Wäschgrund und ging bis zum Berg Matthias Schmidt, wo der Andreaskreuzer Gang hingeht. Das dauerte wohl 4 Wochen, und viele Leute sind des Abends zwischen 9 und 1l Uhr dahingegangen, um ihn zu sehen. Seitdem ist nun wieder Erz da, und die Grube steht in gutem Betrieb.
Quelle: Friedrich Wrubel, Sammlung bergmännischer Sagen, 1883