[[sagen:werra257| <<< zurück]] | **[[buch:werrasagen|Sagen der mittleren Werra]]** | [[sagen:werra259| weiter >>>]] ====== Glitt- oder Kroatenstein in Frauenbreitungen ====== ((Früher als Besitzung Heinrich I. auch Königsbreitungen genannt)) Auf dem Marktplaße in [[geo:Frauenbreitungen]] zwischen dem Forsthause und der Schule in der Nähe des Ziehbrunnens ragt ein mächtiger, ungefähr 3 Fuß im Durchmesser haltender Basaltblock, der Glittstein, 1 bis 1½ Fuß hoch aus der Erde hervor. Diesen Stein, so berichtet die Sage, wollte vor unvordenklichen Zeiten ein Leineweber zur Sühne eines begangenen Verbrechens von der etwa 2 Stunden Wegs entfernten Bleßkuppe vor die Kirche in Frauenbreitungen in seiner Schürze tragen, und fast hatte er das Ziel erreicht, als der Stein dem erschöpften Weber aus der kurzen Schürze an oben genanntem Blaße zu Boden glitt. Alle Bemühungen des Webers, ihn nach der kaum noch 200 Schritt entfernten Kirche zu bringen, waren vergebens; so liegt er denn als Wahrzeichen Frauenbreitungens noch bis auf den heutigen Tag an der nämlichen Stelle. Nach einer andern Sage soll der Stein vom Himmel gefallen sein. //Quellen:// * //[[autor:wucke|C. L. Wucke]] - [[buch:werrasagen|Sagen der mittleren Werra nebst den angrenzenden Abhängen des Thüringer Waldes und der Rhön]], Salzungen 1864// ---- {{tag>sagen wucke werrasagen thüringen werra frauenbreitungen brunnen stein leineweber sühne schürze v2}}