[[sagen:werra036| <<< zurück]] | **[[buch:werrasagen|Sagen der mittleren Werra]]** | [[sagen:werra038| weiter >>>]] ====== Von der weißen Frau in Steinbach-Hallenberg ====== Sonst ließ sich in den Ruinen des ehemaligen Hennebergischen Grafenschlosses Hallenberg – früher castum Haldenberc –, welche noch heute von einem Felsen herab die Gegend schmücken, eine klagende weiße Frau sehen. An bestimmten Tagen kam sie vom Schloss herunter zu dem Ort auf den Boden des Malzhauses zu ihren sieben Kindern, allwo sie noch heute spuken soll. Aber es ist lange her, dass sie das letzte Mal gesehen wurde. Das Malzhaus wurde zu einer Schule eingerichtet, doch fürchteten sich die Schulkinder vor der weißen Frau auf dem Boden und warfen mit Steinen nach ihr hinauf. Denn sie ist nicht gut und hatte in ihrem Leben eine schwere Schuld auf sich geladen. //Quellen:// * //[[autor:wucke|C. L. Wucke]] - [[buch:werrasagen|Sagen der mittleren Werra nebst den angrenzenden Abhängen des Thüringer Waldes und der Rhön]], Salzungen 1864// ---- {{tag>sagen wucke werrasagen thüringen werra v0}}