[[sagen:wendischesvolksthum96-6|<<< zurück]] | **[[buch:wendischesvolksthum|Wendisches Volksthum in Sage, Brauch und Sitte]]** | [[sagen:wendischesvolksthum97-1|weiter >>>]] ====== Wünschelruthe, Schätze ====== Die wunšelruta, eine Haselruthe((»Bei Malks Backhaus (I, 212) ist ein Haselnussstrauch, da haben sie Feuer gesehen.« – I, 202. »In Tuchel (Stadt) kamen immer Weisskäufer auf den Jahrmarkt. Den Tag vorher wurde durch den Polizeidiener »ausgeschnarrt« (mit einer Holzknarre) u.s.w. Auf der Polizei kriegten sie keine Strafe, sondern gingen zur anderen Thüre wieder heraus.« Cüstrin: im Marktgedränge u.s.w.)), wird heimlich getauft, z.B. Mathes. Will man Geld suchen, so hält man sie zwischen beiden Händen, dann schlägt sie dahin aus, wo es liegt. S. Die [[ding:wünschelrute|Wünschelruthe]] soll man am [[zeit:heiligabend|heiligen Abende]] nackend mit einem alten Sechser hinter seinem riś (Hintern) losschneiden. B. //Quelle: [[autor:schulenburg|Schulenburg, Willibald von]]: [[buch:wendischesvolksthum|Wendisches Volksthum in Sage, Brauch und Sitte]]. Berlin: Nicolai, 1882, S. 88.// ---- {{tag>sagen schulenburg wendischesvolksthum lausitz wünschelruthe haselnuss tuchel weisskäufer jahrmarkt polizei geld heiligabend sechser nackt v2}}