[[sagen:wendischesvolksthum91-2|<<< zurück]] | **[[buch:wendischesvolksthum|Wendisches Volksthum in Sage, Brauch und Sitte]]** | [[sagen:wendischesvolksthum93|weiter >>>]] ====== Die Morawa ====== [[wesen:murawa|Mórawa]]((Deutsch bei d.W. »der Halp, Holp.« – Ungeheuer, oder Albs, Döbbernitz (Sternberg); die Mahre, Seelow; Mahrt bei Fürstenwalde; »die Mahrt reitet einen« bei Soldin; die Moate, [[geo:Heiligensee]]. Der [[wesen:Alp]] als Strohhalm ergriffen, angenagelt an die Wand, wo er zur Person wird, allgemein unter den Wenden; auch in [[region:Schlesien]].)) tłocy (Myrawa), die Mürawa, Murawa, Morawa, drückt. [[geo:Cottbus]] – [[region:Spreewald]]. Chodota dušy, – dusy, die [[wesen:Hexe]] drückt. [[geo:Bagenz]] – Bohsdorf – [[geo:scheibelohsa|Scheibe]] – [[geo:neustadtspree|Neustadt]] – [[geo:Schleife]] – [[geo:Jämlitz]] – [[geo:Mühlrose]]. Es heisst stets: die Morawa schleicht heran, und husch: ist sie auf dem Bette. [[region:Spreewald]]. Die Mura((Wilmersdorf (Berlin): die Madi, Made. Amt Lebus: Mahre.)) hat Pfoten wie eine Katze. Sie schleicht ganz sacht heran und kommt an den Leib wie eine Katze mit ihren Pfoten. G.-S. //Quelle: [[autor:schulenburg|Schulenburg, Willibald von]]: [[buch:wendischesvolksthum|Wendisches Volksthum in Sage, Brauch und Sitte]]. Berlin: Nicolai, 1882, S. 74// ---- {{tag>sagen schulenburg wendischesvolksthum oberlausitz niederlausitz spreewald murawa hexe alp drücken berlinwilmersdorf heiligensee neustadtspree schleife jämlitz mühlrose bohsdorf bagenz seelow fürstenwalde v2}}