[[sagen:wendischesvolksthum78-2|<<< zurück]] | **[[buch:wendischesvolksthum|Wendisches Volksthum in Sage, Brauch und Sitte]]** | [[sagen:wendischesvolksthum78-4|weiter >>>]] ====== Der Nachtjäger am Babenberg ====== Mal wollte der alte Grossvater Mudra mit anderen jungen [freiledigen] Leuten aus [[geo:Schleife]] eine Maistange holen. Sie gingen in der [[zeit:pfingsten|Pfingstnacht]] nach dem Wäldchen (lěs), das unmittelbar unten an der Babina gora ist. Wie sie da waren, hörten sie den [[wesen:Nachtjäger]] kommen und rückten aus, alle bis auf einen, der sehr dreist war. Das war Mertinaschk, der Nachtwächter, der duckte sich hin. Dann kam der Nachtjäger nahe heran, aber Mertinaschk sah nichts. Bloss ein furchtbarer Wind ging über ihn weg, dass die Baumwipfel bis auf die Erde »langten«,((Sich niederbeugten.)) aber kein Baum war gebrochen. S. //Quelle: [[autor:schulenburg|Schulenburg, Willibald von]]: [[buch:wendischesvolksthum|Wendisches Volksthum in Sage, Brauch und Sitte]]. Berlin: Nicolai, 1882, S. 62.// ---- {{tag>sagen schulenburg wendischesvolksthum oberlausitz schleife nachtjäger pfingsten maibaum nachtwächster flucht dreist v2}}