[[sagen:wendischesvolksthum30|<<< zurück]] | **[[buch:wendischesvolksthum|Wendisches Volksthum in Sage, Brauch und Sitte]]** | [[sagen:wendischesvolksthum32|weiter >>>]] ====== Till Eulenspiegel ====== Mal kam [[vip:tilleulenspiegel|Till Eulenspiegel]], Hajnspigel, in [[geo:lieskauspremberg|Liskau]] auf die Oelmühle. Die Müllerin buck gerade Plinse (mlinc) und er hielt bei ihr um eine kleine Gabe an, allein sie gab ihm nichts, auch keinen Plinz. Er aber hatte »Appetit« und wurde ärgerlich, hob der Frau die Röcke hoch und setzte sie mit dem blanken Hintern auf den Rost((Škorodłej Plinseisen, das auf den Dreifuss trybušk gesetzt wird.)), so dass sie sich ganz verbrannte. S. Zwischen [[geo:Tschernitz]], Cersk, und Klein-Düben, Mały Džewink, ist ein Graben, immer im Zickzack, den hat Hainspiegel ausgepflügt. S. I, 186. //Quelle: [[autor:schulenburg|Schulenburg, Willibald von]]: [[buch:wendischesvolksthum|Wendisches Volksthum in Sage, Brauch und Sitte]]. Berlin: Nicolai, 1882, S. 12.// ---- {{tag>sagen schulenburg wendischesvolksthum niederlausitz lieskauspremberg tilleulenspiegel mühle ölmühle plins zorn strafe tschernitz kleindüben v2}}