[[sagen:wendischesvolksthum29|<<< zurück]] | **[[buch:wendischesvolksthum|Wendisches Volksthum in Sage, Brauch und Sitte]]** | [[sagen:wendischesvolksthum31|weiter >>>]] ====== Der Flieger ====== In [[geo:rohne|Rohne (Rowne)]] war ein alter Mann((Maluschka-Nepila. I. 54. Redensart: ženska, gotuj Feuerlicht, gomelica (auch komnica?) stoj' křebjaśe. Leipe: křebeśe.)), der wollte gern fliegen und sehen, wie hoch er kommen würde. Darum band er sich Mulden (mecki) auf die Arme, die offene Seite nach unten und stieg auf das Haus (Zaun).Aber wie er sich abstiess, fiel er herunter und zerschlug sich so, dass er ein »paar« Wochen liegen musste. Dann sagte er: »Ich habe versucht zu fliegen, mehr will ich nicht, ja som hopytał letać, wěcej ja necham.« I, 54. Derselbe soll auch, wie die [[volk:Franzosen]] alles weggenommen hatten, in der Hungersnoth ein [[lex:Fuder]] Lehm gegessen haben((»Er wusste auch alle Entfernungen (zwischen den Orten der Umgegend), dazu steckte er Steinchen in die Westentasche.« – Ein Wende in Burg kennt auch alle E. Sie abschreitend beim Gehen thut er nach je 100 Schritt ein Schrotkorn in die W.)). S. //Quelle: [[autor:schulenburg|Schulenburg, Willibald von]]: [[buch:wendischesvolksthum|Wendisches Volksthum in Sage, Brauch und Sitte]]. Berlin: Nicolai, 1882, S. 11-12.// ---- {{tag>sagen schulenburg wendischesvolksthum oberlausitz rohne sturz franzosen hunger fuder v2}}