[[sagen:wasdieheimaterzaehlt163|<<< vorherige Sage]] | **[[buch:wasdieheimaterzaehlt|Was die Heimat erzählt]]** | [[sagen:wasdieheimaterzaehlt165|nächste Sage >>>]] ====== Der Napoleonstein bei Weißig ====== Eine Stunde östlich von [[geo:Dresden]] liegt das freundliche Kirchdorf [[geo:Weißig]]. In der Nähe desselben erhebt sich südlich von der Bautzener Landstraße eine steile Anhöhe. Oben befindet sich ein Steinbruch. Nicht weit von diesem liegt ein hoher Steinblock, von dem aus das Auge weit in die Umgegend schweifen kann. Man blickt hinüber nach dem Kamme des fernen [[region:erzgebirge|Erzgebirges]] und hinein in das gesegnete Elbtal. Auf dieser Höhe weilte im Jahre 1813 der [[vip:napoleon|Kaiser Napoleon I]]. auf dem Rückmarsche seiner Truppen von [[geo:Bautzen]] nach Dresden. Von hier oben aus beobachtete er die Bewegungen des Feindes. Seitdem nennt man jenen Felsblock den „Napoleonstein.“ //Quelle:// * //[[autor:stoerzner|Friedrich Bernhard Störzner]]: [[buch:wasdieheimaterzaehlt|Was die Heimat erzählt]]. Arwed Strauch, Leipzig 1904;// ---- {{tag>sagen störzner wasdieheimaterzählt weissig steinbruch aussicht 1813 napoleon napoleonischekriege v2}}