[[sagen:vsuvdl077|<<< vorherige Seite]] | **[[buch:volkssagen_und_volksthuemliche_denkmale_aus_der_lausitz|Volkssagen und volksthümliche Denkmale aus der Lausitz]]** | [[sagen:vsuvdl079|nächste Seite >>>]] ====== Das Kreuz am Wege zur Königsmühle bei Budissin ====== Geht man aus [[geo:bautzen|Budissin]] zum Ziegelthore hinaus nach der Königsmühle hin, so wird man daselbst – wo linker Hand der Weg nach Niedergurig leitet – ein großes [[ding:sühnekreuz|steinernes Kreuz]] bemerken, wovon man sich erzählt: Daß einst ein Bauer aus dem Marktflecken [[geo:baruthbautzen|Baruth]] gewettet habe, einen [[lex:Scheffel]] Hirse von dem Dorfe aus, ohne auszuruhen, auf seinen Schultern nach Budissin zu tragen. Nach vom andern Theile angenommener Wette habe er es auch bis zu dem Platze, wo gegenwärtig das Kreuz stehet, ausgeführt, sey aber daselbst hingesunken, habe den Blutsturz bekommen, und diesen Stein hätten seine Anverwandten ihm als Denkmal errichtet. //Quelle: [[autor:graeve|Heinrich Gottlob Gräve]], [[buch:volkssagen_und_volksthuemliche_denkmale_aus_der_lausitz|Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz]]. Reichel, Bautzen 1839, Seite 175// ---- {{tag>sagen gräve volkssagenundvolksthumlausitz oberlausitz baruthbautzen wette hirse steinkreuz Blutsturz sühnekreuz v2}}