[[sagen:vsfreiburg61|<<< zurück]] | **[[buch:vsfreiburg|Volkssagen der Stadt Freiburg im Breisgau]]** | [[text:vsfreiburg00|weiter >>>]] ====== Rückblick ====== Nro. 4. „Freiburgs Gründung“. S. 6. ff. Was [[vip:bertholdiizaeringen|Berthold]] angestrebet,\\ Gar herrlich ist’s gedieh’n;\\ Noch lebet, schwebt und webet\\ Sein Geist wie Morgenglühn.\\ Aus seiner Saat entsproßten\\ Der edeln Keime viel;\\ Sie blühten und sie schoßten\\ Und reiften frisch zum Ziel.\\ Wer je bei [[geo:freiburgbreisgau|Freiburgs]] Söhnen\\ Der trauten Herberg pflag;\\ Er lebte manchen schönen\\ Und lebensfrohen Tag.\\ Gern denket er der Frauen\\ Und Mägdlein wundermild,\\ Die man dort mag erschauen\\ Lustwandelnd durch’s Gefild.\\ Doch mir war höchst Gefallen\\ Der Dom in seiner Pracht,\\ Mit seinen heil’gen Hallen,\\ Von Stifters Geist erdacht.\\ Auch möcht’ ich rühmend preisen\\ Die Bürger insgemein;\\ Die Stadt in ihren Kreisen\\ Wird stets verschönert sein.\\ Von Berthold aber singe,\\ Wer immer singen kann,\\ Daß weit sein Ruhm erklinge,\\ Er war ein deutscher Mann.\\ Sein Leben ohne Tadel,\\ In Sitten gut und recht;\\ Das gab ihm wahren Adel\\ Und adelt sein Geschlecht.\\ //Quelle: [[autor:heinrichschreiber|Heinrich Schreiber]], [[buch:vsfreiburg|Die Volkssagen der Stadt Freiburg im Breisgau und ihrer Umgegend]], Druck und Verlag von Fr. Xav. Wangler, 1. Auflage von 1867// ---- {{tag>sagen georgkilianhalbmann vsfreiburg freiburgbreisgau bertholdiizaehringen zaehringer verse v2}}