[[sagen:vsb051|<<< zurück]] | **[[buch:vsb|Volkssagen aus dem Lande Baden]]** | [[sagen:vsb052b|weiter >>>]] ====== Das Bild am Schwabenthor zu Freiburg - 1.Sage ====== Dieses Gemälde zeigt einen schwäbischen Landmann bei einem vierspännigen Wagen, der mit zwei Fässern beladen ist, und neben dem eine Katze läuft. Ueber die Begebenheit, welche das Bild darstellt, bestehen folgende abweichende Erzählungen. Ein Mann aus [[region:Schwaben]] führte zwei Fässer voll Gold, das zum Münsterbau in [[geo:freiburgbreisgau|Freiburg]] bestimmt war, dahin; aber als er sie öffnete, waren sie mit Kieselsteinen gefüllt. Durch eifriges Nachforschen brachte er heraus, daß seine Frau (welche durch die Katze vorgestellt wird) eine [[wesen:Hexe]] sei und die Verwandlung vorgenommen habe, jedoch der Zauber gehoben werde, wenn er dessen Urheberin in Stücke haue. Ohne Bedenken that er nun dies, und sogleich war, statt der Kiesel, wieder das Gold da. //Quelle: [[autor:bernhardbaader|Bernhard Baader]], [[buch:vsbaden|Volkssagen aus dem Lande Baden und den angrenzenden Gegenden]], Band 1, Verlag der Herder’schen Buchhandlung, Karlsruhe 1851// ---- {{tag>sagen bernhardbaader vsb baden freiburgbreisgau schwaben fass gold hexe kirchenbau katze zerstückeln v2}}