[[sagen:veckenstedt125|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:xlvii._steine|XLVII. Steine]]** | [[sagen:veckenstedt127|nächste Sage >>>]] ====== Der Teufel will einen Ochsen schlachten ====== Buchholz Wenn man auf dem Feldweg von [[geo:Pritzen]] nach [[geo:buchholzaltdöbern|Buchholz]] geht, so trifft man nicht weit von der herrschaftlichen Wiese einen Stein, in welchem sich ein Fussabdruck findet. Man sagt, der Fussabdruck rühre vom [[wesen:Teufel]] her. Einst, so erzählt man, habe der Teufel einen Ochsen schlachten wollen. Er hatte sich anheischig gemacht, das Werk in einer Minute zu vollbringen, und zwar so, dass er auf dem betreffenden Stein stände und den Ochsen beim Schlachten stets hoch in die Luft halte. Kaum hatte er die Arbeit begonnen, so lief eine Maus vorüber. Der Teufel erschrak, fuhr zusammen und trat tief in den Stein hinein. Andere Leute aber sagen, nicht eine Maus, sondern ein [[wesen:Drache]] sei vorübergehuscht und habe den Teufel erschreckt. //Quelle: [[autor:veckenstedt|Edmund Veckenstedt]]: [[buch:wendischesagen|Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche]]. Leuschner & Lubensky, Graz 1880// ---- {{tag>sagen veckenstedt wendischesagen niederlausitz buchholzaltdöbern pritzen stein wiese abdruck fuss teufel ochse maus drache schreck v2}}