[[sagen:veckenstedt004|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:xxxix._versunkene_orte|XXXIX. Versunkene Orte]]** | [[sagen:veckenstedt006|nächste Sage >>>]] ====== Die versunkene Schänke ====== Eichow In der Nähe des Dorfes [[geo:Eichow]] ist in einem kleinen Wäldchen, dicht an dem alten Babower Wege, ein Wasserloch. Der Volksmund berichtet, dass an dieser Stelle eine [[lex:Schänke]] mitsammt ihren Bewohnern und Gästen versunken ist. Von dem Vorgang wird Folgendes berichtet: An einem Feiertage tanzten junge Bursche und Mädchen in der Schänke. Da zog ein starkes Gewitter herauf. Die Tänzer und Tänzerinnen liessen sich jedoch dadurch in ihrem Vergnügen nicht stören. Plötzlich schlug der Blitz in das Haus ein: mit donnerähnlichem Gekrache versank die Schänke nebst Allem, was darin war. Aus der Tiefe aber quoll Wasser hervor und bildete einen grossen See. Die Reste dieses Sees bilden das jetzige Wasserloch. //Quelle: [[autor:veckenstedt|Edmund Veckenstedt]]: [[buch:wendischesagen|Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche]]. Leuschner & Lubensky, Graz 1880// ---- {{tag>sagen veckenstedt wendischesagen niederlausitz eichow schänke tanz gewitter versunken blitz wasser loch feiertag v2}}