[[sagen:tsb275|<<< zurück]] | **[[buch:tsb|Thüringer Sagenbuch]]** | [[sagen:tsb277|weiter >>>]] ====== Des wilden Jägers Hündlein ====== Ein Bauersmann aus Ruppersdorf, an der Straße von Lobenstein nach Saalfeld, ging um Mitternacht durch den das Dorf von allen Seiten umgebenden Wald. Mit einem Male sah er sich mitten unter dem wilden Heer. Hussageschrei tönte durch die Luft, Waldweibchen flohen vor ihm her, und große und kleinere Jagdhunde verfolgten sie. Der Bauer konnte dem Gelüste nicht widerstehen nach einem von des Jägers kleinen Hunden. Er fing sich eins aus der Mitte der übrigen heraus und nahm es mit nach Hause. Als er am andern Morgen in der Stube sich darnach umsah, war es ein kleiner, fauler Holzstock, was er mitgenommen hatte. //Quelle:// * //[[autor:bechstein|Ludwig Bechstein]] - [[buch:tsb|Thüringer Sagenbuch]], Wien und Leipzig, C. A. Hartlebens Verlags-Expedition, 1858// ---- {{tag>sagen bechstein tsb thüringen v0}}