[[sagen:temmepommern086|<<< zurück]] | **[[buch:temmepommern|Die Volkssagen von Pommern und Rügen]]** | [[sagen:temmepommern088|weiter >>>]] ====== Der Teufel in der St. Niclaus-Kirche zu Stettin ====== Cramer, Gr. Pomm. Kirch. Chron. III. S. 171. In dem Jahre 1563 begab es sich am Montag nach [[zeit:Pfingsten]], daß in der St. Niclaus-Kirche zu [[geo:Stettin]], an welcher Magister Petrus Hartmann Pfarrer war, in dem Augenblicke als dieser das Evangelium: Also hat Gott die Welt geliebt, verlesen hatte, der [[wesen:Teufel]] oben auf dem Gewölbe einen gräulichen Tumult und Polterwerk erhob, worauf ein Staub und ein Krachen entstand, nicht anders, als wenn das ganze Gewölbe und alles von oben herunterbrechen sollte. Darüber kam denn ein großes Schrecken unter das Volk, welches mit Eile und Gedränge aus der Kirche hinauslief. Als man nachher aber die Sache untersuchen wollte, da fand man davon nicht den geringsten Grund, und nun sah man denn, daß nur der Teufel sein höllisches Spiel getrieben hatte. //Quelle: [[autor:Temme|J. D. H. Temme]], [[buch:temmepommern|Die Volkssagen von Pommern und Rügen]], Berlin, 1840, In der Nicolaischen Buchhandlung// ---- {{tag>sagen temme temmepommern pommern stettin 1563 pfingsten teufel lärm v2}}