[[sagen:temmepommern026|<<< zurück]] | **[[buch:temmepommern|Die Volkssagen von Pommern und Rügen]]** | [[sagen:temmepommern028|weiter >>>]] ====== Die bestraften Götzenpriester ====== Joh. Bugenhagii Pomerania p. 109. Dem zweiten Zuge des heiligen [[vip:ottovonbamberg|Bischofs Otto]] in [[region:Pommern]] wollten sich zwei heidnische Priester widersetzen, und sie berathschlagten daher, wie sie ihn in einer eingeschlossenen Gegend in der Nähe der [[region:Oder]] überfallen und ihm das Haupt abschlagen wollten. Sie waren des Erfolges ihres verrätherischen Anschlages so gewiß, daß sie sich rühmten, das Haupt des heiligen Mannes könne ihnen nicht entgehen. Allein in dem Rathe des Himmels war es anders beschlossen, und dasselbe Schicksal, welches sie dem heiligen Manne zugedacht hatten, traf sie selbst. Denn zu derselben Stunde, als der Eine von ihnen ausgesprochen hatte, das Haupt des Bischofs werde noch heute in seinen Händen sein, erschien plötzlich vor ihm der [[wesen:Teufel]], zerbrach ihm das Genick und zerschlug ihm den Hirnschädel an der Wand. Der Andere aber wurde von seinen eigenen Anhängern an einem Baume aufgehangen. Als solches die Pommern sahen, da befestigten sie sich von Neuem im christlichen Glauben. //Quelle: [[autor:Temme|J. D. H. Temme]], [[buch:temmepommern|Die Volkssagen von Pommern und Rügen]], Berlin, 1840, In der Nicolaischen Buchhandlung// ---- {{tag>sagen temme temmepommern pommern ottovonbamberg teufel genickbruch plan frevel strafe v2}}