[[sagen:temmealtmarkiii-035|<<< vorherige Sage]] | **[[buch:volkssagenaltmark|Die Volkssagen der Altmark]]** | [[sagen:temmealtmarkiii-037|nächste Sage >>>]] ====== Der bestrafte Sabbathschänder ====== Beckmann histor. Beschreibung von Brandenburg. Th. 5. B. 2. Cap. 7. S. 304. Zu [[geo:Fretzdorf]], unweit der Stadt [[geo:wittstockdosse|Wittstock]], in der [[region:prignitz|Priegnitz]], lebte einst ein Müller, Namens Hildebrand, der sich gar nichts aus dem [[zeit:sabbat|Sabbath]] machte. Der wurde zuletzt für solchen Frevel hart bestraft. Als er auch wieder eines Sonntags auf das Feld gegangen war und sein Getraide abbrachte, bekam er auf einmal die Nachricht, daß sein Sohn in der Dosse ertrunken war. Und wie er nun, erschrocken über solche Nachricht, zu Hause eilen will, erhebt sich plötzlich ein Gewitter, schlägt in die Stiegen ein, die er aufgerichtet hat, und verzehrt seine ganze Arbeit. //Quellen:// * //[[autor:temme|Jodocus Donatus Hubertus Temme]]: [[buch:volkssagenaltmark|Die Volkssagen der Altmark]], Nicolai, Berlin 1839, Seite 118;// ---- {{tag>sagen temme volkssagenaltmark iimark fretzdorf prignitz müller frevel sabbat dosse ertrinken gewitter strafe v2}}