[[sagen:temmealtmarkiii-028|<<< vorherige Sage]] | **[[buch:volkssagenaltmark|Die Volkssagen der Altmark]]** | [[sagen:temmealtmarkiii-030|nächste Sage >>>]] ====== Die Zaubersäcke zu Cüstrin ====== Andreas Angelus Annal. March. Brand. pag. 360. Im Jahre 1562 lebten zu [[geo:küstrin|Cüstrin]] mehrere boshafte alte Weiber, welche große Zauberinnen waren. Gegen diese predigte zum öftern Herr Wenzeslaus Kielmann, damaliger Zeit Pfarrer und [[lex:Superintendent]] zu Cüstrin. Als dieser nun am 19. Tage des Augustmonats in dem gedachten Jahre gestorben war, und am folgenden Tage des Mittags um 1 Uhr begraben wurde, da entstand ein solches Donnern, Blitzen, Regen und Ungewitter, daß man vermeinte, die ganze Stadt werde zu Grunde gehen. Man bekam gleich Verdacht auf jene alten Zaubersäcke, welche eingezogen wurden und denn auch bekannten, sie hätten das Ungewitter zu Wege gebracht, damit man habe denken sollen, des Pfarrers Seele sei vom [[wesen:Teufel]] hinweggeführt. //Quellen:// * //[[autor:temme|Jodocus Donatus Hubertus Temme]]: [[buch:volkssagenaltmark|Die Volkssagen der Altmark]], Nicolai, Berlin 1839, Seite 112;// ---- {{tag>sagen temme volkssagenaltmark iimark küstrin 1562 altesweib zauberer pfarrer Superintendent predigt donner blitz regen gewitter zauberei v2}}