[[sagen:temmealtmarkiii-001|<<< vorherige Sage]] | **[[buch:volkssagenaltmark|Die Volkssagen der Altmark]]** | [[sagen:temmealtmarkiii-003|nächste Sage >>>]] ====== Die wunderbarste Sage von Berlin ====== Geschichte der Stadt Tangermünde von Pohlmann und Stöpel. S. 279. 280. In der Stadt [[geo:Berlin]] war früher eine sehr große Sittenstrenge. Das erfuhr im Jahre 1364 Herr Conrad Schütz, [[typ:schreiber|Geheimschreiber]] des Erzbischofs Dietrich von Magdeburg. Als dieser Herr Schütz eines Tages nach den öffentlichen Bädern ging, begegnete ihm auf dem Wege dahin eine junge Bürgersfrau. Die fragte er [[typ:scherz|scherzend]], wie ein junger Geheimschreiber wohl pflegt, ob sie ihm im Bade nicht wolle Gesellschaft leisten. Die Berlinerin verstand den Scherz aber unrecht, und erhob auf der Straße ein gewaltiges Geschrei, wie sie beleidigt werde. Die vorbeigehenden Bürger ergriffen darauf den armen Geheimschreiber, schleppten ihn auf den nächsten Platz, und schlugen ihm da ohne weitere Umstände [[typ:köpfen|den Kopf ab]]. //Quellen:// * //[[autor:temme|Jodocus Donatus Hubertus Temme]]: [[buch:volkssagenaltmark|Die Volkssagen der Altmark]], Nicolai, Berlin 1839, Seite 92;// ---- {{tag>sagen temme volkssagenaltmark iimark berlin 1364 schreiber scherz köpfen bad lynchen v2}}