[[sagen:shkfiwa-i-02|<<< zurück]] | **[[buch:shkfiwa-i|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde I]]** | [[sagen:shkfiwa-i-04|weiter >>>]] ====== Hünchengrab und Wassermann ====== Sagensammlung von M. Rothe Der Wanderer, der von [[geo:Finsterwalde]] kommt, an der Bergmühle vorbei über den Goldberg geht und den alten Weg nach [[geo:eichholzheideland|Eichholz]] benutzt, sieht linker Hand ein großes Wiesengelände liegen. Durch diese Wiesen führte früher ein Steg nach [[geo:Drößig]]. Das war noch ein Stück vor dem Jungfernbusch oder Junkerbusch. Ging man nun diesen Weg entlang, so kam man an einen fast runden Hügel vorbei. Ein großer Feldstein zeigt diese Stelle weithin an. Das ist ein Hühnchen- oder Hünichengrab. Unmittelbar daneben ist eine mit Schilf und Rohr bewachsene Stelle und eine kleine Quelle. Die Quelle war fast rund, vier Meter breit und sechs Meter lang. Früher traute sich dort keine Frau oder kein Mädchen vorbei, denn es hieß, in der Quelle wohnte ein [[wesen:Wassermann]], der die Frauen wegfing. //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 1991. Nr. 3// ---- {{tag>sagen shkfiwa niederlausitz mrothe eichholzheideland drössig grab quelle wassermann v2}}