[[sagen:sdel007|<<< zurück ]] | **[[buch:sagen_des_eifellandes|Sagen des Eifellandes]]** | [[sagen:sdel009| weiter >>>]] ====== Die Entstehung des Klosters Laach ====== Sch. Auf waldbedeckter Höh',\\ Nicht fern vom Laachersee,\\ Da lebt in seinem Schloss\\ Ein Ehepaar kinderlos:\\ Der [[vip:heinrichiivonlaach|Pfalzgraf Heinrich]] war\\ Und Adelheid dieß Paar;\\ Durch Gottesfurcht bekannt\\ Bei Jedermann im Land.\\ Und Beide wünschten sehr,\\ Dir [[vip:hlgmaria|Maria]] zu Ehr'\\ Und dir [[vip:nikolaus|St. Nikolaus]],\\ Zu bauen ein Gotteshaus.\\ Doch ihnen macht viel Qual,\\ Weil immer schwankt die Wahl,\\ Wo sei der beste Ort\\ Zum Bau, ob hier, ob dort.\\ Da zeigt in dunkler Nacht,\\ Mit wundervoller Pracht,\\ Erhellt sich See und Thal\\ Von tausendfachem Strahl.\\ Ihn schaut mit Wonn' ihr Blick,\\ Kein Zweifel bleibt zurück,\\ Daß Gott ihr Werk gefällt,\\ Und wo's sie hingestellt.\\ Alsbald steigt auf am Rand\\ Des See's durch Menschenhand\\ Des [[kirche:abteimarialaach|Tempels Prachtgebäud']],\\ Der frommen Herzen Freud'.\\ Das Thal, erst rauh und wild,\\ Wird bald zum Fruchtgefild;\\ Viel Pilger zu ihm wall'n\\ Und Psalmen in ihm schall'n.\\ //Quelle: [[autor:jhschmitz|J.H.Schmitz]], [[buch:sagen_des_eifellandes|Sagen des Eifellandes]], 1. Band, Trier 1847// ---- {{tag>sagen sagendeseifellandes eifel vulkaneifel jhschmitz ballade abteimarialaach kirche hlgmaria nikolaus heinrichiivonlaach v2}}