[[sagen:schnurrenluckau115| <<< zurück ]] | **[[capitel:schnurrenvii|7.Kapitel: Personensagen]]** | [[sagen:schnurrenluckau117| Weiter >>> ]] ====== Von dem Grafen zu Solms auf Sonnenwalde ====== Karl Haupt, Sagenbuch der Lausitz, Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862 Vom Grafen Philipp zu Solms auf [[geo:sonnewalde|Sonnenwalde]] bei [[geo:Luckau]] geht die Sage, er habe einmal vierzig Bären zu gleicher Zeit gefangen, die vielen Schaden angerichtet. - Als er 1548 zu [[geo:frankfurtmain|Frankfurt am Main]] zum Sterben kam und das heilige Mahl begehrte, da ist er trotz seiner Krankheit vom Bett aufgestanden, hat gesagt: „Ich hab' all mein Lebtag mich nicht geweigert, zu reiten und zu fahren; nun, so will ich auch rüstig und tapfer aufstehen zu dieser meiner letzten Reise“, hat das heilige Sacrament stehend als ein treuer Himmelsritter empfangen und ist bald darauf selig entschlafen. - Zu Anfang des 17. Jahrhunderts residierte zu Sonnenwalde Graf Otto zu Solms, das war ein gelehrter Herr, hatte viele seltsame Tiere und auch ein Mägdlein, das 3 Jahre lang nichts gegessen, sondern nur bisweilen von des Herrn Grafen Mutter mit Balsam und lieblichem Geruche erquickt worden. //Quellen: [[autor:scharnweber|Robert Scharnweber]] & [[autor:jungrichter|Otto Jungrichter]]: [[buch:sagenschnurrenkreisluckau|Sagen, Anekdoten und Schnurren aus dem Kreise Luckau]], Berlin 1933// ---- {{tag>sagen scharnweber jungrichter sagenschnurrenkreisluckau v2a}}