[[sagen:schnurrenluckau086| <<< zurück ]] | **[[capitel:schnurrenvi|6. Kapitel: Ortssagen]]** | [[sagen:schnurrenluckau088| Weiter >>> ]] ====== Der Freibusch bei Freiwalde ====== Zu [[geo:Freiwalde]] gehört ein Stück Bruchland, das sie den Freibusch nennen. Früher gehörte er den Reichwaldern, aber durch einen Streit, denn man heute nicht mehr kennt, war er zu Freiwalde gekommen. Die von Reichwalde hatten aber das Recht behalten, am ersten [[zeit:pfingsten|Pfingstfeiertage]] jedes Jahr im Freibusche hüten zu dürfen. Und so kamen dann die Leute von [[geo:reichwalde|Reichwalde]], was nur krauchen konnte, mit allem Viehzeuge, was man treiben konnte, in den Freibusch und hüteten dort vom frühesten Morgen bis in die Nacht hinein, den Freiwaldern zum Spotte. Bei der Seperation ist denen aus Reichwalde durch eine Abfindung der Spaß genommen worden. In alten Zeiten haben auf dem Wege von [[geo:schoenewalde|Schönewalde]] nach Freiwalde Eichen gestanden, die so groß und dicht waren, daß die Leute in den Zweigen von einem Dorf zum andern entlang klettern konnten. //Quelle:// * //[[autor:scharnweber|Robert Scharnweber]] & [[autor:jungrichter|Otto Jungrichter]]: [[buch:sagenschnurrenkreisluckau|Sagen, Anekdoten und Schnurren aus dem Kreise Luckau N.-L.]], Berlin 1933// ---- {{tag>sagen scharnweber jungrichter sagenschnurrenkreisluckau niederlausitz freiwalde reichwalde schönewalde eiche spott pfingsten v2}}