[[sagen:schnurrenluckau004| <<< zurück ]] | **[[capitel:schnurreni|1.Kapitel: Allerlei Spuk]]** | [[sagen:schnurrenluckau006| Weiter >>> ]] ====== Das Gespenst bei Schönewalde bei Brenitz ====== Ein [[wesen:stillermann|stiller Mann]] begleitet den nächtlichen Wanderer in der Geisterstunde auf dem Wege von [[geo:Schönewaldesonnewalde|Schönewalde]] nach Frankena. Kommt man von erstgenanntem Orte über den Landgraben, so tritt er hinter einem Baume hervor und geht, ohne ein Wort zu sagen, neben einem her bis zur Brücke, die über die kleine Elster führt. Dort verschwindet er ebenso plötzlich, wie er erschienen war. Spricht man ihn an, so gibt er keine Antwort, aber es geht wie eine kalte Luft von ihm aus. Bleibt man stehen, so steht er auch still; geht man auf ihn zu, weicht er lautlos zurück; setzt man den Weg fort, so ist er wieder ein stummer Begleiter. Dabei hört man aber seine Schritte. Wenn ihm ein Sonntagskind begegnet, so soll es ihn anreden, dann wird er ihm einen Schatz zeigen. //Quelle:// * //[[autor:scharnweber|Robert Scharnweber]] & [[autor:jungrichter|Otto Jungrichter]]: [[buch:sagenschnurrenkreisluckau|Sagen, Anekdoten und Schnurren aus dem Kreise Luckau]], Berlin 1933// ---- {{tag>sagen scharnweber jungrichter sagenschnurrenkreisluckau schönewaldesonnewalde niederlausitz geisterstunde stillermann sonntagskind schatz wanderer v2}}