[[sagen:sbdss12| <<< zurück ]] | **[[buch:sbdss|Sagenbuch der Sächsischen Schweiz]]** | [[sagen:sbdss14| weiter >>>]] ====== Der Teufelsstein und der Teufelsgrund im Weißbachgrunde ====== Hofmann, S. 437. 438. Gräße, S. 178. In dem Weißbachgrunde, der zum Teil böhmisches, zum Teil sächsisches Besitztum ist, erblickt man an dem sogenannten Neuweg eine hohe Felsenmasse, den sog. [[ding:Teufelsstein]], d. h. einen von der Natur abgerundeten großen Stein in Form eines Mühlsteins, auf welchem querüber noch ein mächtiger Hebebaum liegt, der, weil er seit undenklichen Zeiten sich hier befindet, für versteinert gehalten wird. Da nun beide Gegenstände hierher nicht von menschlichen Händen gekommen sein können, so berichtet die Sage, ein Mühlbursche habe eines Tages diesen Stein seinem Meister entwendet und durch die Hilfe des Bösen ihn mittelst dieses Hebebaumes auf jenen Felsen gewälzt, um seinen Meister zu ärgern; er habe dann nach vollbrachter Arbeit den Hebebaum obenauf gelegt, sei aber mit dem Teufel in Streit geraten und dieser habe ihn vom Felsen herabgestürzt. Weiter in dem Grunde erblickt man auf böhmischer Seite die von Bäumen versteckte Teufelswand, durch welche der verborgene, 50 Schritt lange und 15-20 [[lex:elle|Ellen]] hohe, ganz schmale Zaubergang führt. Hier soll sich einst ein von einem Jäger verfolgter Wildschütze unsichtbar gemacht haben und durch jenen Gang entkommen sein. //Quelle: [[buch:sbdss|Sagenbuch der Sächsischen Schweiz]]; Herausgegeben von [[autor:alfredmeiche|Alfred Meiche]], Leipzig 1894, Verlag von Bernhard Franke// ---- {{tag>sagen alfredmeiche sbdss v2a}}