[[sagen:sat293b|<<< zurück]] | **[[capitel:sat-b|Sagen aus Thüringen - Orts- und Volkssagen]]** | [[sagen:sat293d|weiter >>>]] ====== Die Nixe der Ilm - 3. Sage ====== Nr. 293–296 schriftl. Mittheil. von Herrn K. Aue in Weimar Ein Mädchen hatte auf einer Wiese an der Ilm in Tuck's Garten, gerade an der Krümmung, wo tief unten das unsichtbare Schloss der [[wesen:Nixe]] steht, Heu zu machen. Es war Mittags von 11 bis 12 Uhr. Dem Mädchen kam mächtiges Grausen an, ohne dass es von der Unheimlichkeit des Ortes Kenntniss hatte. Da trat mit einem Male gänzliche Windstille ein und alsbald begann ein heftiges Rauschen rings um das Mädchen und umgab es auf jedem seiner Schritte. Das währte bis es zwölfe schlug. Einige sagen auch, dass in dem Theile der [[region:Ilm]], der in Tuc's Garten begriffen ist, zwei [[wesen:nixe|Nixen]] einander gegenüber wohnen. //Quellen:// * //[[autor:Witzschel|Dr. August Witzschel]]: [[buch:sat|Sagen aus Thüringen]]. Meersburg und Leipzig 1930// ---- {{tag>sagen witzschel sat thüringen ilm nixe heu belvedereweimar v2}}