[[sagen:sat110|<<< zurück]] | **[[capitel:sat-b|Sagen aus Thüringen - Orts- und Volkssagen]]** | [[sagen:sat112|weiter >>>]] ====== Von einem Steinbilde an der Georgenkirche zu Eisenach ====== Limberg das lebende und schwebende Eisenach. 1712. S. 154. Am westlichen Eingange der St. Georgenkirche in [[geo:Eisenach]] befindet sich dem Hilten'schen Denkmal gegenüber ein Steinbild, welches einen Mann in betender Stellung mit einer Wage zeigt. Der Sage nach soll dieses Steinbild einen Bäcker vorstellen, der zur Zeit einer grossen [[lex:Theuerung]] mit dem Brode Wucher trieb, dasselbe immer so klein wie möglich buck und darum auch oft zur Verantwortung und Strafe gezogen wurde. Erst auf dem Sterbebette bereute er sein Vergehen und bat, dass man ihn an die Kirchenthüre begraben möge, damit die frommen Kirchgänger sein Grab mit Füssen treten müssten. Dieser Wunsch wurde erfüllt und er liegt am westlichen Eingange der Kirche begraben. //Quellen:// * //[[autor:Witzschel|Dr. August Witzschel]]: [[buch:sat|Sagen aus Thüringen]]. Meersburg und Leipzig 1930// ---- {{tag>sagen witzschel sat thüringen eisenach statur waage theuerung bäcker wucher v2}}