[[sagen:sagenschwaben395|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:sagenschwaben13|Kapitel 13]]** | [[sagen:sagenschwaben397|nächste Sage >>>]] ====== Der Herzog Ulrich vor Bretten ====== Eine mündliche Überlieferung aus Bretten Als der Herzog Ulrich von Württemberg im Jahr 1504 [[geo:Bretten]] belagerte, machten die Bürger einen glücklichen Ausfall. Bei der Flucht der Württemberger war der Nagel am Rad eines Kanonenwagens verloren gegangen. Damit nun aber das Rad nicht ab­laufen möge, steckte ein getreuer Schwabe seinen Finger hinein, der ihm nun alsbald abgedreht wurde. Da rief er: Au weih, au weih!\\ Nach Bretta komm i nimme meih.\\ Früher soll diese Geschichte am alten Rathaus in Bretten angemalt gewesen sein. //Quelle: [[buch:sagenschwaben|Deutsche Sagen, Sitten und Gebräuche aus Schwaben]], gesammelt von [[autor:ernstmeier|Dr. Ernst Meier]], Stuttgart, Verlag der J. B. Metzler'schen Buchhandlung, 1852// ---- {{tag>sagen ernstmeier sagenschwaben schwaben 1504 bretten belagerung kanone rad flucht finger v1}}