[[sagen:sagenbuchpreussen1-170|<<< zurück]] | **[[capitel:sagenbuchpreussenmarken|Sagenbuch des Preussischen Staates - Die Marken]]** | [[sagen:sagenbuchpreussen1-172|weiter >>>]] ====== Der Teufelsstein zu Ostheeren ====== Nach Temme, Sagen der Altmark S. 17 etc. Auf dem Schulzenhofe zu [[geo:heerenstendal|Ostheeren]], einem Dorfe unweit [[geo:Tangermünde]], liegt dicht neben dem Brunnen ein großer breiter Stein, der oben so breit ist, daß man, wie die Bauern sagen, eine Menuet darauf tanzen kann. Einer der Vorfahren des Schulzen hat vor langen Jahren den Brunnen graben und ausmauern lassen. Der [[wesen:Teufel]] aber hat dies, warum? weiß man nicht, nicht leiden wollen und darum den großen Stein genommen und damit nach dem Brunnen geworfen, um ihn so zu verschütten. Er hat ihn aber nicht getroffen, sondern der Stein ist neben dem Brunnen niedergefallen, wo er noch jetzt liegt. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenbuchpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2]], Band 1, Glogau 1868/71, S. 155; [[http://www.zeno.org/nid/20004937856|www.zeno.org]]// ---- {{tag>sagen graesse sagenbuchpreussen1 v2a}}