[[sagen:sagenbuchpreussen1-131|<<< zurück]] | **[[capitel:sagenbuchpreussenmarken|Sagenbuch des Preussischen Staates - Die Marken]]** | [[sagen:sagenbuchpreussen1-133|weiter >>>]] ====== Gottesgericht an einem Pfarrer ====== Nach Krantz, Chron. Sax. p. 294. Angelus S. 94 Im Jahre 1202 (oder 1203) in den heiligen [[zeit:pfingsten|Pfingstfeiertagen]], als der Pfarrherr zu Ossemer((Im Chron. Magdeb. bei Meibom., Script. T. II. p. 329 heißt das Dorf Hessewick (Essenick?). Nach Bünting, Braunschweiger u. Lüneb. Chronik Bd. 2. S. 66. 79, und Temme, Sagen der Altmark S. 20 etc. wäre aber diese Begebenheit bei Tangermünde vorgefallen und der Pfarrer der der beiden Dörfer Ost- und Westheeren gewesen.)) bei [[geo:Stendal]] in der [[region:Altmark]], wo damals eine starke Wallfahrt und ein Jahrmarkt stattfand, den Bauern daselbst zum Tanze vorgegeigt, hat ihm der Donner aus Gottes Schickung und Verhängniß die rechte Hand, darin er den Fidelbogen geführt, abgeschlagen und sind sonst noch 24 Personen zugleich vom Wetter erschlagen worden. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenbuchpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2]], Band 1, Glogau 1868/71, S. 130// ---- {{tag>sagen graesse sagenbuchpreussen1 markbrandenburg altmark stendal 1202 jahrmarkt wallfahrt markt pfarrer strafe gott fidel tanz unwetter blitz donner erschlagen v2}}