[[sagen:sagenbuchpreussen1-099|<<< zurück]] | **[[capitel:sagenbuchpreussenmarken|Sagenbuch des Preussischen Staates - Die Marken]]** | [[sagen:sagenbuchpreussen1-101|weiter >>>]] ====== Die Kapelle des h. Kreuzes zu Perleberg ====== Nach Beckmann, Th. V.B. II. S. 44 In der Stadt [[geo:Perleberg]] in der [[region:prignitz|Priegnitz]] befand sich eine Kapelle des h. Kreuzes zu [[geo:Jerusalem]] auf dem Felde vor dem Parchimer Thor, welche ein gewisser Matthäus Dambeck Anno 1505 erbauet, mit dem Bescheide, daß im Fall entstandener Kriegsläufte sie wieder möchte niedergerissen werden. Wobei erzählet wird, daß gedachter Dambeck zur Buße habe müssen nach Jerusalem reisen und die Weite der Schädelstätte von Jerusalem bringen, und soll solches die Weite von dem Koppelberge bis an die Kapelle sein. Jetzt sind von dieser Kapelle nur noch einige Mauertrümmer in der Erde zu sehen. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenbuchpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2]], Band 1, Glogau 1868/71, S. 102// ---- {{tag>sagen graesse sagenbuchpreussen1 v2a}}