[[sagen:sagenbuchlausitzII-237|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:hauptortssagen|Dritte Abtheilung: Ortssagen]]** | [[sagen:sagenbuchlausitzII-239|nächste Sage >>>]] ====== Schlauroth ====== Mündlich. Sammlung von Schön No. 32. msc. Akten der naturforschenden Gesellschaft No. 15. msc. Die [[volk:Römer]] waren bei ihren Eroberungszügen in Deutschland bis an die [[region:landeskrone|Landskrone]] vorgedrungen und lieferten hier dem Heere der [[volk:Germanen]] eine blutige Schlacht, in welcher sie besiegt und in die Flucht geschlagen wurden. Um die tapferen Vertheidiger des Vaterlandes von ihrer Spur abzuleiten, bedienten sie sich der List, ihren Pferden die Hufeisen verkehrt aufzunageln und entkamen so ihren Feinden. Hiervon erhielt dieses Thal, nahe bei der Landskrone, durch welches sie ritten, den Namen des Thals der schlauen Rotte, und das Dorf, welches späterhin dort entstand, nannte man [[geo:Schlauroth]]. //Anmerkungen: Wahrscheinlich heißt das Dorf ursprünglich Slavjehrad = Slavenburg.// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// ---- {{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz2 oberlausitz ortssagen Schlauroth landeskrone hufeisen flucht schlacht germanen römer v2}}