[[sagen:sagenbuchlausitzII-176|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:hauptortssagen|Dritte Abtheilung: Ortssagen]]** | [[sagen:sagenbuchlausitzII-178|nächste Sage >>>]] ====== Kirschau ====== Vom Schlosse [[geo:Kirschau]] soll ein unterirdischer Gang, unter dem Bette der [[region:Spree]] hinweg, bis auf die Budissiner Straße hinter [[geo:großpostwitz|Postewitz]] führen. Bei der Erbauung des Kirschauer Schlosses, welche einem Fräulein von Steinkirch zugeschrieben wird, soll eine Freundin der letzteren, ein Fräulein von Nostitz, die Erbauerin der Kirche zu Schirgiswalde, zu der Ersteren gesagt haben, sie vertraue fest, dass ihr Schafstall (die Kirche) eine längere Dauer haben würde als das Felsennest ihrer Freundin. Die Prophezeiung ist in Erfüllung gegangen, denn nicht gar zu lange hat's gedauert, da ist die Burg als ein Raubschloß eingeäschert worden. Aber die Kirche von [[geo:Schirgiswalde]] steht heute noch. //Anmerkungen: Vergl. die Kirschauer Sagen des [[sagen:sagenbuchlausitzi-264|I. Bandes No. 264]] und [[sagen:sagenbuchlausitzi-265|265]]// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1862// ---- {{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz2 oberlausitz ortssagen Kirschau Schirgiswalde kirche geheimgang spree weissagung v2}}