[[sagen:sagenbuchlausitzII-164|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:hauptortssagen|Dritte Abtheilung: Ortssagen]]** | [[sagen:sagenbuchlausitzII-166|nächste Sage >>>]] ====== Kirchhain ====== Frenzel, lex, slav. 11. 1498 msc. Schneider, scrutin. P. IV. Geogr. Beschreib. der Nieder-Lausitz S. 17. [[geo:doberlugkirchhain|Kirchhain]], nicht weit vom [[kirche:klosterdobrilugk|Kloster Dobrilugk]], hat seinen Namen von einem alten [[ding:Götzenhain]], zu dem die umwohnenden heidnischen [[volk:sorben|Wenden]] vielfach gewallfahrtet sind, bis [[vip:karldergrosse|Karl der Große]] mit seinen Kriegern gekommen ist und den Götzendienst zerstört hat. Da haben die Deutschen mitten in dem Haine eine christliche Kirche gebaut, davon heißt das Dorf bis heutigen Tag Kirchhain. Wendisch aber heißt es Kosck, was so viel bedeutet als Götzentempel. //Anmerkungen: Dobriluc = guter hain, luc = Wald// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// ---- {{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz2 doberlugkirchhain klosterdobrilugk niederlausitz ortssagen hain götze sorben wallfahrt götzentempel götzenhain götzendienst zerstörung karldergrosse v2}}