[[sagen:sagenbuchlausitzII-136|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:hauptortssagen|Dritte Abtheilung: Ortssagen]]** | [[sagen:sagenbuchlausitzII-138a|nächste Sage >>>]] ====== Woher Guben seinen Namen hat ====== Titii ann. Gub. Clemanni de orig. urbis Gubenae Loocke, Geschichte von Guben, 1803, S. 11. Sausse, N. Laus. Mag., 1858, S. 406. Haupt, Sagenb. d. Laus. N. 2. Mag., 1863, S. 355. Grässe, Sgb. d. preuß. Staats, 1867, Bd. II, S. 389. „Die Stadt [[geo:Guben]] hat ihren Namen von einer Wendenschlacht; denn da die Slaven sich hinter ihren Sümpfen und Morästen sicher glaubten, überfiel sie [[vip:heinrichiostfranken|König Heinrich I.]] mit Hilfe der [[volk:sachsenvolk|Sachsen]] im Winter, weil dann die Lachen gefroren waren. Als sie nun des Kaisers Heer ansichtig geworden, sollen sie gerufen haben: „To scho sgubione," das heißt: „Es ist alles verloren!“ Als nun der Kaiser von seinem Dolmetscher erfuhr, was das heiße, gab er, den stolzen Feinden zum Spott, der Stadt den Namen Gubine (Gubiane, Gubbin, Guben).“ //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1862, Nr.137// ---- {{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz2 ortssagen niederlausitz ursprung name spott sorben guben slawen sumpf moor heinrichiostfranken sachsenvolk wendenschlacht winter v2}}