[[sagen:sagenbuchlausitzII-078|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:hauptortssagen|Dritte Abtheilung: Ortssagen]]** | [[sagen:sagenbuchlausitzII-080|nächste Sage >>>]] ====== Nieder-Biela ====== Schön, Gesch. v. N. Neundorf S. 24. Auf dem sogenannten Bergbauerngute zu [[geo:niederbielau|Nieder-Biela]] stand in alten Zeiten eine heilige Kapelle die zum [[geo:rothenburgoberlausitz|Rothenburger]] Kirchspiel gehörte. Beim Umgraben des Bodens fand man einst ein unterirdisches gemauertes Behältniß mit Scherben von Gefäßen und verbranntem Hirse. An der alten Waldau-Rothenburger Poststraße giebt es eine alte Eiche, die heißt die Buttereiche und ist den Leuten unheimlich, weil sich einmal eine Butterfrau an den Zweigen des Baumes erhenkt hat. (Vgl. I. 17. Anm.) Bei dem benachbarten Bihain giebt es einen kleinen und einen großen Kriegshügel; auf Dedernitzer Gebiete auch Sachsenberge. //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// ---- {{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz2 oberlausitz niederschlesien niederbielau ortssagen kapelle scherben hirse poststrasse eiche butterfrau hängen v2}}