[[sagen:sagenbuchlausitzII-057|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:hauptschildsagen|Zweite Abtheilung: Schildsagen]]** | [[sagen:sagenbuchlausitzII-059|nächste Sage >>>]] ====== Schlieben ====== Meißn. L. 1. B. Chronica S. 74. Die [[volk:sorben|Wenden]] werden noch an etlichen Orten Schluben genannt, als in der [[region:niederlausitz|Nieder-Lausitz]], wie denn auch anderthalb Meilen von [[geo:frankfurtoder|Frankfurt a. d. O.]] ein Wasser ist, die Schlube genannt, und mag wohl sein, daß das edle Geschlecht der [[familie:vonschlieben|v. Schlieben]] in [[region:Lausitz]] und benachbarten Orten sammt der Stadt dieses Namens von diesen Völkern auch ihren Namen behalten, wie auch in den alten meißnischen Briefen gefunden ward, daß Edelleute von Schlieben vor Zeiten die von Slobin, Slubin und Schluben sind genannt und geschrieben worden. Wie denn ebendaselbst noch ein Geschlecht die Stodderheym geheißen sind, welche von den alten Wenden, den Stoderanis, so nach etlicher Meinung um die Stadt [[geo:Luckau]] in Lausnitz gewohnet, sollen herkommien und benannt sein. //Anmerkungen: [[sagen:sagenbuchlausitzii-007|Vgl. No. 7]]// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// ---- {{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz2 niederlausitz schildsagen vonschlieben luckau brief frankfurtoder v2}}