[[sagen:sagenbuchlausitzII-049|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:hauptschildsagen|Zweite Abtheilung: Schildsagen]]** | [[sagen:sagenbuchlausitzII-051|nächste Sage >>>]] ====== Pflugk ====== Peccenstein S. 59. Gauhen 1. 1180. [[vip:primislas|Primislaus]], ein Bauer in dem böhmischen Dorfe [[geo:Staditz|Stadiz]], saß einst - es war im Jahre 720 - auf seinem Pfluge und verspeisete guter Dinge sein Mittagbrod. Da erschienen bei ihm die Gesandten der Königin [[vip:Libussa]] und begehrten ihn zu ihrem Gemahl und zum Herzoge von [[region:Böhmen]]. Er bedachte sich nicht lange, sondern verließ seinen Pflug, steckte seine Reute in den Erdboden und folgte dem zwiefach erfreulichen Rufe. Die Reute aber wurzelte wunderbarer Weise ein und fing an zu grünen. Darum nahm er sie nebst dem Pflugschaar in's Wappen, welches sein jüngster Sohn behalten und daher Pflug genannt worden. Dieser ist der Stammvater der genannten Familie, welche in der [[region:Lausitz]] das Schloß und die Herrschaft [[geo:sonnewalde|Sonnenwalde]] und andere Güter besessen. //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// ---- {{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz2 böhmen niederlausitz schildsagen pflug wappen ursprung Staditz sonnewalde libussa primislas 720 hacke v2}}