[[sagen:sagenbuchlausitzI-362|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:hauptwundersagen|Siebendte Abtheilung: Wundersagen]]** | [[sagen:sagenbuchlausitzI-364|nächste Sage >>>]] ====== Vorzeichen einer Feuersbrunst in Sorau ====== Magnus, Gesch. v. Sorau. S. 334. Die große [[geo:sorau|Sorauer]] Feuersbrunst vom Jahre 1684 ist durch unterschiedliche Warnungszeichen vorher verkündigt worden: - Haben die Landleute auf ihrem Gange nach der Stadt zu wiederholten Malen eine Erscheinung gehabt, als ob die Stadt brennte; es ist aber nichts gewesen. - Ist einmal in der Frühpredigt eine Stimme erschollen: „Feuer da“, ob gleich Niemand dagewesen, der diesen Ruf gethan hatte. - Zwei Jahre hinter einander sind unter dem Vieh schreckliche Mißgeburte mit großen Hauben vorgekommen. - Zu Droßkau hat ein ungeborenes Kind im Mutterleibe laut geweint, wie solches die Mutter und zum andern Male auch der Vater deutlich vernommen. //Anmerkung: Aus einer auf jenen Brand 1685 gehaltenen Gedächtniß-Predigt des Superintendenten Abrah. Rothe zu Sorau. – Unter den Ursachen des Unglücks wird auch auf geführt das heidnische Räuchern des Viehes zu Walpurgis.// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// ---- {{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 niederlausitz sorau 1684 Stadtbrand omen warnung gottesdienst geburt wundersagen v2}}