[[sagen:sagenbuchlausitzI-342|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:hauptwundersagen|Siebendte Abtheilung: Wundersagen]]** | [[sagen:sagenbuchlausitzI-344|nächste Sage >>>]] ====== Barthel Kneschke's Weissagung ====== Frenzel, hist. nat. III. 1451. msc. Anno 1652 sind in der Stadt [[geo:Löbau]] viele Gesichte gesehen und Prophezeiungen von [[wesen:engel|Engeln]] des Himmels gehört worden. Sonderlich hat sich ein Bauersmann Namens Barthel Kneschke zu Laube derselben gerühmt, allenthalben Buße gepredigt und nnter Anderem eine Sonnenfinsterniß prophezeiet, welche drei Tage dauern sollte. Da hat Herr Jodokus Willichius, Pastor primarius zu Löbau, das Jahr darauf eine „Schriftmäßige Engelsprobe“ in Druck herausgegeben, in welchem Buche er mit Aufwand großer Gelehrsamkeit aus der Schrift erwiesen, daß die Engel nicht zu Bußpredigern bestellet seien, und daß am allerwenigsten zu erwarten stände, sie sollten sich gar so gemein machen und zu ungelehrten und einfältigen Bauersleuten kommen. Es sei gar schwer die Geister zu prüfen und der [[wesen:Teufel]] stelle sich oft als ein Engel des Lichts. //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// ---- {{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 oberlausitz löbau 1652 weissagung engel sorben wundersagen sonnenfinsternis v2}}