[[sagen:sagenbuchlausitzI-324|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:hauptwundersagen|Siebendte Abtheilung: Wundersagen]]** | [[sagen:sagenbuchlausitzI-326|nächste Sage >>>]] ====== Schwefelregen ====== Frenzel, hist. nat. I. 565. msc. Anno 1622 den 21. Mai, des Nachmittags um 4 Uhr, fiel zu [[geo:Görlitz]] ein starker Schwefelregen, so daß man den Schwefel hin und wieder in [[lex:wagengleis|Wagengeleisen]] und Pfützen in ziemlicher Menge sammeln mögen. Um die selbe Zeit (die Chroniken haben den 18. Mai) regnete es auch in [[geo:Zittau]] Schwefel, welcher dem gewöhnlichen an Farbe und Geruch ganz gleich war und wie dieser brannte. An etlichen Orten hat er eines Messerrückens dick gelegen. Es folgte bald darauf die unerhörte [[lex:theuerung|Steigerung des Geldes]] und aller anderen Sachen. //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// ---- {{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 oberlausitz görlitz zittau 1622 schwefel regen theuerung omen Wagengeleis theuerung wundersagen pfütze v2}}