[[sagen:sagenbuchlausitzI-274|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:hauptschatzsagen|Sechste Abtheilung: Schatzsagen]]** | [[sagen:sagenbuchlausitzI-276|nächste Sage >>>]] ====== Der Schatz anf dem Reinhardtsberge bei Kamenz ====== N. L. Mag. 1838 S. 132. Gräve S. 46. Auf dem Reinhardtsberge bei [[geo:Kamenz]] soll eine mit Schätzen aller Art gefüllte Braupfanne vergraben sein, welche von einem kleinen grau gekleideten [[wesen:kobold|Kobolde]] bewacht wird. Wer ihn heben will, muß in der [[zeit:Johannisnacht]] den Berg besteigen. Ein blaues Flämmchen wird ihm die Stelle andeuten, wo der Schlüssel zum Schatze liegt. Auf der Ostseite des Berges wird man sodann eine eiserne Thür finden, welche der Schlüssel öffnet. In der Höhle liegt das Gold. Aber man darf es nicht anrühren, sondern werfe irgend einen Gegenstand darauf und gehe zurück, ohne sich umzusehen. Nach drei Tagen grabe man an der Stelle nach, wo man das Thor gesehen. Dort liegt der Schatz. //Anmerkungen: Ein heidnischer Opferplatz, vergl. No. 22. Anmerkungen// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1862// ---- {{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 oberlausitz kamenz schatz kobold wache johannisnacht schlüssel flamme höhle gold schatzsagen v2}}