[[sagen:sagenbuchlausitzI-273|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:hauptschatzsagen|Sechste Abtheilung: Schatzsagen]]** | [[sagen:sagenbuchlausitzI-275|nächste Sage >>>]] ====== Der Schatz in der Blösaer Schanze ====== Preusker II. S. 203 Aus dem Keller eines Bauerguts in [[geo:Blösa]] führt ein unterirdischer Gang nach der benachbarten alten Heidenschanze. Daselbst liegt ein [[typ:schatz|Schatz]]. Eine Platte mit wunderlich geschnörkelter Schrift verschließt ihn, aber sie ist verschüttet. Zu einem Bauernmädchen im Dorfe ist einst ein [[wesen:graumännchen|graues Männchen]] gekommen und hat sie gebeten, den Schatz zu heben. Sie würde dadurch reich und glücklich, er aber erlöst werden. Sie brauche nur mit ihm in die Höhle zu gehen und die Hand auf die Platte zu legen. Sie hat sich's aber nicht getraut. //Anmerkungen Ein heidnischer Opferplatz, vergl. No. 22. Anmerkungen// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1862// ---- {{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 oberlausitz blösa geheimgang graumännchen schanze schatz schatzsagen erlösung v2}}