[[sagen:sagenbuchlausitzI-241|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:hauptzaubersagen|Fünfte Abtheilung: Zaubersagen]]** | [[sagen:sagenbuchlausitzI-243|nächste Sage >>>]] ====== Valentin Dominus und der Görlitzer Henker ====== Frenzel, hist. nat. III. 1418. msc. Anno 1582 Montags nach Cantate((Kantate – 4. Sonntag nach Ostern oder 5. Sonntag der Osterzeit)) hat sich ein reicher Bauer zu [[geo:Horka]], Namens Valentin Dominus, aus Verzweiflung selbst erstochen. Er hatte nämlich mit dem [[geo:görlitz|Görlitzer]] Henker einen langen Handel wegen drei gestorbener Pferde gehabt, in welchem Handel der Henker den Kürzeren gezogen und von dem Rath zu Görlitz gestrafet worden war. Da hat ihm der Henker aus Rache die schwere Melancholie an den Hals gezaubert, und hat also müssen eines unschuldigen Menschen Leben in des Henkers Hände fallen. //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// ---- {{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 oberlausitz görlitz 1582 horka henker handel melancholie zaubersagen strafe selbstmord erstechen v2}}