[[sagen:sagenbuchlausitzI-123|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:hauptteufelssagen|Dritte Abtheilung: Teufelssagen]]** | [[sagen:sagenbuchlausitzI-125|nächste Sage >>>]] ====== Der Teufel will Beeren kaufen ====== Schön's Sammlung No. 18. Es ging einmal eine Mutter mit ihren Kindern auf den [[geo:schönbergoberlausitz|Schönberger]] Berg um Beeren zu pflücken. Als die mitgenommenen Körbe voll waren und sie sich zum Heimwege anschickten, stand auf einmal ein Mann in rother Kleidung vor ihnen und fragte, ob sie nicht ihre Beeren verkaufen wollten. Nein, sagte die Frau, aber indem sie das sagt, sieht sie ja, daß der Fremde Pferdefüße hat. Sie wirft die Beeren weg, nimmt ihre Kinder und läuft in Todesangst den Berg hinab. Da erhob sich ein fürchterlicher Sturm, als ob alle Bäume ausgerissen und zerbrochen werden sollten, und halbtodt vor Angst kam die Frau mit ihren Kindern zu Hause an. //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// ---- {{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 oberlausitz teufel beere korb sturm schönbergoberlausitz teufelssagen angst v2}}