[[sagen:sagenbuchlausitzI-118f|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:hauptteufelssagen|Dritte Abtheilung: Teufelssagen]]** | [[sagen:sagenbuchlausitzI-120|nächste Sage >>>]] ====== Mit dem Teufel ist nicht zu spaßen ====== Magnus S. 235. Dienstags vor dem Sonntage [[zeit:Invocavit]] im Jahre 1658 hatte in seiner Fastnachtslust ein Kunstpfeifergeselle zu [[geo:Sorau]] sich so verkleidet und vermummt, daß er wie ein leibhafter [[wesen:Teufel]] aussah. Was geschah? Des Donnerstags darauf fand man ihn des Nachts todt im Bette, wo ihm der Teufel den Hals umgedreht hatte, um sich für den Spott, den er mit ihm getrieben, zu rächen. //Anmerkungen: Der Teufel kann es nicht leiden, wenn man ihn kopirt und dreht allen Doppelgängern den Hals um. Jeder Hanswurst ist ein solcher und hängt sich daher, wenn er klug ist, Schellen an den Leib, dann kann ihm der Teufel nichts anhaben. Das hatte der Sorauer Narr wahrscheinlich vergessen. – Auch in Luthers Tischreden hat es der Teufel immer mit „Pfeifen“ zu thun.// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// ---- {{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 niederlausitz teufelssagen teufel 1658 fastnacht sorau Invocavit geselle bett genickbruch spott rache v2}}