[[sagen:sagenbuchlausitzI-118a|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:hauptteufelssagen|Dritte Abtheilung: Teufelssagen]]** | [[sagen:sagenbuchlausitzI-118c|nächste Sage >>>]] ====== Der Teufelsstein bei Stargardt ====== N. L. Magazin 1834 S. 159. Sammlung von Schön No. 27. Msc. Auf dem Pfarracker zu [[geo:Stargardt]] bei [[geo:Guben]] lag ehemals ein alter, großer heidnischer [[ding:Opferstein]]. Die Sage erzählt, der [[wesen:Teufel]] habe damit den Kirchturm zu [[geo:Niemitzsch]] vom „Borchelt“, d. i. von der runden Schanze bei Stargardt aus einwerfen wollen. Die Vertiefungen im Steine waren Abdrücke seines Sitzens und Greifens. Der Stein verlor indessen unterwegs seine Kraft, weil eben der Hahn den Morgen verkündigte, und so fiel er mitten auf dem „Naunen“, d. i. dem Stargardter Pfarracker darnieder. (Vergl. No. 20. Anm.) //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1862// ---- {{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 niederlausitz Stargardt Niemitzsch schanze hahn teufelssagen teufelsstein opferstein teufel stein v2}}