[[sagen:sagenbuchlausitzI-113|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:hauptteufelssagen|Dritte Abtheilung: Teufelssagen]]** | [[sagen:sagenbuchlausitzI-115|nächste Sage >>>]] ====== Der Teufel säet Junker ====== Grässe S. 546. Einst war der [[wesen:Teufel]] auf dem Wege, um Kneschki, d. h. kleine Herren, Junker, auszusäen. Als er nun von der Bautzener Gegend aus über [[geo:Wittichenau]], [[geo:Hoyerswerda]] und [[geo:Senftenberg]] kam, um in der [[region:Niederlausitz]] seine Saat fortzusetzen, verlor er bei dem Dorfe [[geo:scado|Scoda]] bei Senftenberg einen solchen Kneschk. Aergerlich, sagte er: to je scoda, das ist schade! weil er den Junker hatte für die Niederlausitz aufsparen wollen, wo es noch an solchen mangelt, und davon hat denn jenes Dorf den Namen erhalten. //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// ---- {{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 niederlausitz scado senftenberg junker teufelssagen teufel v2}}